Das Bundeskartellamt hat gegen sechs Edelstahl-Unternehmen, einen Branchenverband und zehn verantwortliche Personen Geldbußen in Höhe von insgesamt rund 205 Mio Euro wegen Preisabsprachen und des Austauschs wettbewerblich sensibler Informationen verhängt.

Eingeleitet wurde das Verfahren mit einer branchenweiten Durchsuchung im November 2015 infolge eines Kronzeugenantrages (Focus Rostfrei berichtete).

Im Rahmen einer entsprechenden Erklärung meinte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, die Unternehmen hätten über Jahre hinweg wichtige Preisbestandteile beim Vertrieb von Edelstahl abgesprochen. Durch die abgestimmte, brancheneinheitliche Berechnung und Anwendung von Schrott- und Legierungszuschlägen und durch einen weitreichenden Austausch wettbewerblich sensibler Informationen sei der Preiswettbewerb zwischen den Unternehmen erheblich beeinträchtigt worden.

Weiterleitung zur kompletten Erklärung des Bundeskartellamtes:

https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2018/12_07_2018_Edelstahl.html

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